Freitag, 8. Februar 2008

Erster Tag

Nach einem "kurzen" Flug (wir waren eine 3/4 Stunde früher dran, aber trotzdem 16 Stunden unterwegs) haben wir unseren tollen Mietwagen geholt und sind auf dem schnellsten Weg in unser erstes Guesthouse gefahren. Nach dem es in einem Naturschutzgebiet liegt haben wir einen tollen Blick auf die Berge und auf die False Bay, aber wir wohnen halt am Berg.

Fotos werden nachgereicht, uns gehts gut. Bis bald.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Abreise

Heute gehts endlich los. Um 13:15 steigen wir in den Flieger nach Frankfurt und von dort weiter mit der South African nach Kapstadt, wo wir hoffentlich morgen um 1/2 6 ankommen.

Die ersten 2 Wochen des Aufenthalts sind Urlaub zum Akklimatisieren und am 22.2. beginnt dann der Ernst der Weinlese in Südafrika.

Der nächste Post wird schon aus unserer ersten Unterkunft in Somerset West sein. Link zum ersten Guesthouse:  index

Viele Grüsse an euch alle und wir sehen uns im Sommer ;-)

Dienstag, 5. Februar 2008

Franz in the News

Heute vormittag hat mich das Landesstudio Burgenland besucht. Nach Aufnahmen im Weingarten, Keller und Verkostungsraum habe ich dann auch noch mein erstes Interview gegeben. Ich hoffe sehr, dass ich nicht zuviel herumgestammelt habe, aber es wird schon passen.

Den genauen Termin der Ausstrahlung in "Burgenland Heute" weiss ich noch nicht, aber ich werde es auf jeden Fall in den Blog schreiben. Notfalls findet man es auch unter ORF on demand: tv.ORF.at on demand

Letze Woche ist der Artikel von Prof. Dr. Werfring in der Wiener Zeitung erschienen und ist unter folgendem Link zum Nachlesen: Wiener Zeitung





Endlich 30!


Nach dem Feierstress vom letzten Wochenende schaffe ich es erst jetzt einen Eintrag zu den Weinen meiner Geburtstagsfeier zu schreiben. Da ich ja eine grosse Familie habe waren es dann letztendlich 9 Flaschen Wein die zur Feier des Tages (Motto: Endlich 30!) geöffnet wurden.
An wirklich akkurate Weinbeschreibungen war ja im Trubel nicht wirklich zu denken und darum gibt es hier auch nur ein kleine Liste was alles da war und kurze Impressionen, die ich noch im Kopf habe.

1. Riesling Cassic 2005 von Abtei St. Hildegard / Rheingau
trocken, sehr fruchtbetont und mineralisch in der Nase, schlank am Gaumen, Classic halt.

2. Riesling Blauschiefer 2005 von S.A. Prüm / Mosel
viel komplexer als der Rheingauer, aber auch ein Wein aus einer anderen Liga, wirkt in der Nase schon gereifter, leichter Petrolton.

3. Badacsonyi Blaustengler 2003 von Weingut Szeremley / Ungarn
ganz eigenenständiges Aroma durch die Sorte und wie ich weiß den Basalt Berg in Badacsonyi, am Gaumen sehr weich und in der Säure ziemlich niedrig, kann man eindeutig dem Jahrgang 2003 zuordnen.

4. Gv Grub 2006 von Schloss Gobelsburg
extrem schmelzig in der Nase, so dass fast der Eindruck entsteht er hätte Holzeinsatz, sehr dicht am Gaumen bei einer guten Säurestruktur, der Alkohol (14%) wirkt im Abgang etwas hoch. Am zweiten Tag präsentiert sich der Wein viel harmonischer.

5. ZW Kaiserberg 2003 von Weingut Unger
extrem fruchtige Nase (das Markenzeichen der Ungerweine), am Gaumen weich und rund, macht Lust auf das nächste Glas.

6. Mont du Toit 2002 von Mont du Toit Kelder / Südafrika
sehr strukturiert, CS eindeutig zuordenbar, schöner komplexer Wein, der sicher noch einige Jahre Lagerung vertragen hätte.

7. Valmaggiore Nebbiolo d´Alba 2003 von Weingut Sandrone
leichtes Brett in der Nase, am Gaumen sehr hart Tannine, hätte doch noch ein paar Jahre vertragen.

8. Remanenz 2000 von Weingut Lentsch
fruchtig und wuchtig in der Nase, wirkt immer noch jugendlich, sehr schöne Tanninstruktur, bei toller Länge, für mich der beste Wein des Abends. 
(Dank an diese Stelle an meine Schwester Elisabeth und ihren Mann Franz, die mir die Flasche zum Geburtstag geschenkt haben).

Meine Torte:

Freitag, 1. Februar 2008

Burgenland Rot im MQ

Gestern waren wir bei der Burgenland Rot Verkostung im Museumsquartier in zweierlei Funktion. Einmal als Aussteller gemeinsam mit meiner Schwester Maria (Weingut Unger) und natürlich auch als Besucher/Verkoster.

Aufgrund der Unzahl der Weine die ich verkostet habe, werde ich nur die Highlights die mir besonders aufgefallen sind notieren.

1. Pinot Noir von Weingut Toni Hartl
endlich ein Pinot der nicht zugeholzt ist.

2. Pinot Noir Kreideberg von Rudi Wagentristl
wirkt wie der grosse Bruder von 1, d.h. noch komplexer und strukturierter.

3. BF Domovina von Weingut Koni Mariell
sehr dicht, strukturiert und trotzdem noch ausgesprochen fruchtig und BF typisch in der Nase und am Gaumen.

4. Die Ungerweine natürlich, besonders der Kaiserberg und der Capello.
Kaiserberg extrem fruchtbetont bei einer schönen Struktur,
Capello am Anfang sehr strukturiert, der Wein braucht eindeutig einen Dekanter oder sollte mindestens 2 Stunde vor Genuss geöffnet werden, wenn der Wein länger im Glas ist kommen neben den Kaffeenoten vom Holz auch schöne Fruchtaromen, vor allem Cassis zum Vorschein.

Nach den vielen Roten war der Welschriesling 2007, den Koni Mariell unter der Hand ausgeschenkt hat, eine wahre Wohltat und sehr typisch mit guter Säurestruktur war er außerdem.

Was trotz der vielen guten Weine aufgefallen ist, sind die ebenso vielen Brettweine die zur Verkostung dort waren. Da Brett laut Weingesetz ein Fehler ist, wundert es einem schon wie das möglich ist. Naja "Terroir" und Brett liegen halt für viele doch sehr eng beieinander.